Herzlich willkommen bei der Winzerei Zur Metzg im Zürcher Weinland!

Die WINZEREI ZUR METZG widmet sich in erster Linie der Vielfalt des Pinot Noir (Blauburgunder, Spätburgunder). Alle unsere Pinot Noir werden in kleinen Eichenholzfässern (228 Liter) ausgebaut. Wir setzen dabei auf Eleganz und Finessenreichtum.

Daheim sind wir im Zürcher Weinland, dem grössten Weinbaugebiet im Kanton. Der Kanton Zürich ist wiederum grösster Weinbaukanton der Deutschschweiz.  

Aktuell verkaufen wir die letzten 2016er Magnumflaschen (150 cl) von Kirschberg und Borstig' Kerl rot. Weil eine 7,5 dl-Flasche in netter Runde bekanntlich selten reicht, füllt die Winzerei Zur Metzg ihre Weine auch in Grossflaschen. Egal, ob für drei oder sechs Personen – eine 1.5 Liter Magnum Flasche passt (fast) immer!

Jetzt über den Online Shop oder via eMail bestellen. Die Weine können auf Wunsch direkt bei uns abgeholt werden.

Burgunder Wein im Kopf, Schweizer Wein im Herzen und selbstverständlich auch im Glas!

Der ungewöhnliche Name WINZEREI ZUR METZG bezieht sich auf den Umstand, dass wir unser Weinabenteuer 2010 in den Kühlräumen einer ausgedienten Metzgerei starteten. Unsere Reblagen befinden sich mehrheitlich im nördlichen Zürcher Weinland, nur wenige Kilometer vom Rheinfall entfernt.

Die Weinpalette sieht nicht nur einmalig aus – sie schmeckt auch so! Denn wir lieben, was wir tun. So nehmen wir die jährlich wechselnden Wetterbedingungen als Herausforderung, um im Einvernehmen mit der Natur das denkbar Beste zu kreieren. Unsere Verpflichtung gilt einerseits dem herausragenden lokalen Terroir des nördlichen Zürcher Weinlands, das unserer Meinung nach noch nicht die verdiente Beachtung für seine Spitzenweine geniesst, und andererseits der Tradition des Weinbaus mit kompletter Spontanvergärung sowie langem Ausbau im Eichenholzfass. Auf diesen Grundlagen schaffen wir feine Weine mit ganz eigener Identität.

Ob AOC Zürich oder Schweizer Landwein, alle unsere Weine entstehen von Hand in kleiner Produktion mit grosser Passion, viel Geduld, einer Portion Humor und vielleicht ab und zu mit dem notwendigen Quäntchen Glück.

WINZEREI ZUR METZG - Mikroproduzent im nördlichen Zürcher Weinland:

Rarer Räuschling (alte Reben) - während der Wümmet im Herbst 2015,

einer unserer feinen regionalen Weissweine - meist eine Überraschung im Glas! Tipp: einfach mal probieren!

Die Winzerei Zur Metzg konzentriert sich als Mikroproduzent mehrheitlich auf Pinot Noir. Einige Weissweine, von fruchtig bis komplex, ergänzen das Sortiment. Alle unsere Weine entstanden über die Jahre, Schritt für Schritt, in der Nische. Die Weine der Winzerei Zur Metzg sind perfekte Begleiter für eine gehobene Küche. Önologische Inspiration für unsere Weine sind feine Gerichte. Kreationen, die der Liebe zum Detail entspringen, seien nun kreative Hobbyköch(e)/-innen oder Profis am Werk.

Pinot Noir, das bedeutet für uns eine ganze Welt, ja ein ganzes Universum. Ein Universum von solchem Reichtum, dass es, wie alles, was Genuss und insbesondere Gaumenfreuden betrifft, ein wenig Aufmerksamkeit verdient, um voll ausgekostet zu werden. Wir arbeiten täglich dafür, unverwechselbare und lagerfähige Weine zu schaffen, primär trockene Pinot Noirs, die sich durch Filigranität, Eleganz und eine schöne Balance auszeichnen. Für uns ist Pinot Noir in Burgundischer Stilistik ein wesentlicher Bestandteil einer Feinschmeckerkultur. Jede Flasche ein Objekt der Neugierde. Ebenso Inbegriff eines Glücksgefühls, wenn ein Wein unsere Erwartungen übertrifft.

WINZER MIT WINZEREI IM WEINLAND

Die Entstehung der Winzerei Zur Metzg: In einer kleinen Doppelgarage hat 2009 im Zürcher Weinland alles angefangen - als reines Hobby im Freundeskreis. Platzmangel hat bereits 2010 dazu geführt, dass man neue Räume finden musste. Durch Zufall fand man eine Lösung. Zwei Räume in einer ausgedienten Metzgerei-Infrastruktur durfte man mitbenutzen. In der Folge standen die ersten Eichenfässer in den Kühlräumen. So kam es zum heutigen Namenselement «Zur Metzg». Die Bezeichnung «Winzerei» wurde aufgrund der damaligen Grösse gewählt. «Weingut» wäre zu dieser Zeit auf keinen Fall passend gewesen. Zu Beginn wurde viel experimentiert. Es waren Freunde, die Wein machen wollten - dabei wurde so einiges falsch gemacht. Doch die ersten Jahre führten unter dem Strich zu Lerneffekten und haben die heutige «Winzerei Zur Metzg» geprägt und weiter gebracht. Handwerk ist Erfahrung. So waren die ersten Jahrgänge ein Abbild der Protagonisten. Ab dem Jahrgang 2013 hat man begonnen eine eigene Geschichte zu schreiben. Und gelernt sich selbst zurückzunehmen. Seit dem Jahrgang 2014 präsentiert Patrick Thalmann und sein kleines Team einzigartige Weine in typischer «Winzerei Zur Metzg» Stilistik.

Weine abseits des Mainstreams: Die Erfahrungen der letzten Jahre verbinden wir mit aufwändiger Handarbeit in den Reben, dem richtigen Lesezeitpunkt, visueller Selektion im Moment der Traubenlese durch unsere Helfer und Präzision bei der Verarbeitung im kühlen Keller. Immer in der Hoffnung, mit jedem Arbeitsschritt den Reichtum unserer Weine noch ein wenig zu optimieren.

Startpunkt für Qualität: Alle unsere Bestrebungen übers Jahr verteilt gelten einer sorgsamen und naturnahen Pflege mit der Wümmet (Traubenlese) als krönenden Abschluss. Was zu diesem Zeitpunkt vom Rebberg in den Keller kommt, ist relevant für die Qualität einer jeden Flasche. Wir lesen nur von Hand und in mehreren Durchgängen. Bewusst legen wir Wert auf visuelle Selektion im Rebberg. Das Timing der Lese, zum Zeitpunkt der perfekten Reife, ist einer der wichtigsten Faktoren, um die gewünschte Balance im Wein zu erreichen.

Nuancen im Ausbau: Handarbeit, traditionelle Verarbeitungsmethoden im Keller und damit verbunden wenig Technik sowie der Faktor Zeit verschaffen unseren Weinen Schritt für Schritt mehr Komplexität und Volumen. Dazu gehört auch die komplette Spontanvergärung unserer feinsten Tropfen in kühlem Klima. Mit den steigenden Temperaturen im Frühling endet die Vergärung jeweils auf natürliche Weise. Keine Enzyme oder Schönungsmittel kommen dabei zum Einsatz. Auch die Konzentration von jungem Most lehnen wir ab. Hilfsmittel, wie Eichenholzchips sind für uns aus Ressourcengründen denkbar für Basisweine – aber absolut kein Thema für einen Einsatz bei uns.

Eichenholzfass für Finesse: Unsere Weine werden in 228 Liter Holzfässern - sogenannten Burgunder Piècen - aus hochwertiger, luftgetrockneter Eiche ausgebaut. Im Falle der Weissweine darin auch schon vergoren. Für unsere hochwertigen Gewächse verwenden wir aktuell Eichen aus den Ländern Schweiz, Deutschland, Frankreich und Amerika. Wir geben jedem Wein die Zeit, die er braucht, um optimal zu reifen. Sowohl im Fass wie auch auf der Flasche. 

Vom Hobby zur Berufung: Patrick Thalmann, aufgewachsen im Zürcher Weinland, ist Quereinsteiger in den Winzerberuf. Über gut 20 Jahre hat der Autodidakt und Weinliebhaber an seinem Fachwissen gefeilt, Sommelierkurse und WSET-Ausbildungen absolviert, Stages bei Winzern während seinen Ferien gemacht, zudem viel von befreundeten Winzern lernen und übernehmen dürfen. 2013 wurde aus dem Hobby eine Teilzeitbeschäftigung und ab 2015 ein Vollzeitengagement. Heute hat Patrick Thalmann den Anspruch als Mikroproduzent aus seinen Trauben, die aus guten Lagen im Zürcher Weinland stammen, qualitativ hochwertige Weine zu kreieren. Patrick Thalmann produziert ein Teil seiner Trauben selber und kauft zudem Trauben von Traubenproduzenten hinzu. Dem Holzfassausbau in der Burgunder Pièce (228 Liter) nicht abgeneigt, keltert er mit wenigen technischen Hilfsmitteln lagerfähige Weine, die eigenständig daherkommen und qualitativ beeindrucken.

Die etwas ungewöhnliche Weinwelt der Winzerei Zur Metzg: Herzstück des Sortiments sind fünf Pinot Noirs aus alten Pinot Noir-Lagen (Blauburgunder; Spätburgunder). Grundlage für diese facettenreichen Pinot Noirs sind Trauben aus ertragsreduzierten Parzellen, wo noch Zeile um Zeile aufwändig von Hand gelesen wird. Die Pinot Noirs werden in der Regel zwischen 12 und 30 Monate in Eichenholzfässern ausgebaut. Das Ergebnis sind grosse Gewächse wie aus dem Bilderbuch. Die Winzerei Zur Metzg prägt ihren Zeitgeist nicht zuletzt auch auf den Etiketten mit markantem Schwein und gekreuzten Metzgerbeilen.

Das Zürcher Weinland – eine vergessene Schönheit: Das Zürcher Weinland ist eine Region im Norden des Schweizer Kantons Zürich. Die Region ist mit 218 Hektar das grösste Weinbaugebiet des Kantons Zürich, der zusammen mit seinen übrigen Weinbauregionen der bedeutendste Weinbaukanton der Deutschschweiz mit total 614 Hektar Rebfläche ist (Stand per Ende 2019). Das Zürcher Weinland im engeren Sinn umfasst den Bezirk Andelfingen mit all seinen Rebgemeinden vom Irchel über den Kohlfirst bis in den Stammheimer Zipfel hinaus. Begrenzt wird das Zürcher Weinland im Westen und Norden durch den Rhein, im Osten gegen den Kanton Thurgau hin durch den Höhenzug Cholfirst und im Süden durch den Irchel. Es ist ein noch vorwiegend ländlich geprägter Raum – eine vergessene Schönheit. Das Klima ist vergleichsweise mild und sonnenreich. Neben den namengebenden Trauben werden hier auch Spezialitäten wie Spargeln, Melonen, Tabak und Hopfen angebaut. Touristische Highlight sind der Rheinfall und die Klosterinsel Rheinau. Mit Irchel und Kohlfirst sowie den Flüssen Rhein und Thur ist das Zürcher Weinland ein ideales Naherholungsgebiet für den Grossraum der Stadt Zürich, das es zu Fuss oder mit Bike und guten Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmitteln zu entdecken gilt.

Wo liegt es, das «Burgund der Schweiz»? Einige Schweizer Weinbaugebiete positionieren sich als «Burgund der Schweiz» - meist gepusht durch entsprechende Presseberichte. In den 1990er Jahren war es die Bündner Herrschaft, in den 2000er Jahren das «Blauburgunder Land» (Schaffhausen), in den 2010er Jahren der Kanton Thurgau, insbesondere die Region um Weinfelden, und jüngst nun in den 2020er Jahren scheinbar die Bielersee-Region. Doch die «feine burgundische Ausgewogenheit» (Anmerkung: für uns die Königsklasse!) ist eine Stilistik und nicht eine Frage der Region.

TRINKZEITPUNKT

Wir bitten um etwas Geduld!

Ein wichtiges Thema beim Wein ist der ideale Trinkzeitpunkt: wer diesen finden will, kann nur abwarten und immer mal wieder probieren. Allerdings werden die erfreulichen Überraschungen eher bei den Topgewächsen zu finden sein, nicht unter den Basisweinen. Ausnahmen gibt es auch hier, so trinken wir im Moment genüsslich die letzten Flaschen 2011 RED – Cuvée Rot.

Erfahrungsgemäss gilt bei den Pinot Noir der Winzerei Zur Metzg vor dem Hintergrund, dass einige unserer Crus ein bis drei Jahre im Fass reifen:

Fünf Jahre ab dem Jahrgang. Ausnahme ist sicher der Junior, der bereits nach etwa drei Jahren grosse Freude macht. Einige wenige, wie ein Kirschberg oder ein Borstig’ Kerl rot, benötigen wohl gar zehn Jahre (Beispiel: 2013 Borstig’ Kerl rot – immer noch zu früh), um ihren optimalen Geschmack zu erreichen.

Bei den Weissweinen sollte man frühestens nach drei Jahren mit dem Trinken starten. Denn Borstig’ Kerl weiss (Räuschling) und alle Weissweine aus der Linie Metzgermeisters private Reserve haben Alterungspotenzial.